12.04.2018 erstellt von Ute Gäde

BAMF Ausschreibung für Integrationsprojekte 2019

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten (Integrationskurse, Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderinnen und Zuwanderer, Jugendmigrationsdienste) Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der Paritätische Gesamtverband steht in seiner Funktion als Zentralstelle den Mitgliedern des Paritätischen beim Antragstellungsprozess der  Gemeinwesenorientierten Projekten zur Seite und leitet auch die Anträge nach Fertigstellung an das BAMF weiter.

Zielgruppe: Zugewanderte mit dauerhafter Bleibeperspektive. Personen mit dauerhafter Bleibepersktive ab 12 Jahren ohne weitere Einschränkungen für altersunabhängige Projekte und Jugendliche (12 bis 27 Jahre) mit dauerhafter Bleibeperspektive für die Jugendprojekte. Von dauerhafter Bleibeperspektive ist auszugehen, wenn die betreffende Person im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis von mindestens ein Jahr ist oder seit 18 Monaten eine Aufenthaltserlaubnis besitzt, es sei denn der Aufenthalt ist vörubergehender Natur. Zur Zielgruppe gehören auch Geflüchtete Menschen aus Krisenregionen, bei denen eine Rückkehr in ihr Heimatland nicht absehbar ist nach §44 Abs. 1 Satz 2 und §23 Abs 2 Aufenthaltgesetz.

Finanzierungsraum: Die Zuwendung wird vom Bundesamt im Rahmen der Projektförderung als Anteilsfinanzierung für maximal 36 Monate gewährt; dies bedeutet, dass der Projektträger (oder Dritte) einen Teil der Kosten selbst tragen muss. Der Eigenanteil sollte den finanziellen Möglichkeiten des jeweiligen Trägers entsprechen. Eine Eigenbeteiligung oder Drittmittelbeteiligung von 15% wäre wünschenswert. Der Zuschuss des Bundesamtes kann bei 12 Monaten Laufzeit bis zu einer maximalen Höhe von 70.000 EUR pro Jahr betragen. Wie bisher wird eine 5%ige Verwaltungskostenpauschale anerkannt.

Nicht geförderte Maßnahmen

  • Maßnahmen, die dem originären Zuständigkeitsbereich der Länder oder Kommunen zuzuordnen sind (beispielsweise Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen),
  • Maßnahmen, die in die alleinige Zuständigkeit der Arbeitsverwaltung fallen (berufliche Integration),
  • Maßnahmen zur individuellen Integrationsplanung (Beratung und Betreuung nach der Methode des Case-Managements) wie sie von der Migrationsberatung (MBE/JMD) durchgeführt werden,
  • Maßnahmen zur Integration durch Sport, Maßnahmen zu Erwerb und Verbesserung deutscher Sprachkompetenz und –performanz (Sprachkurse) sowie investive Maßnahmen (Baumaßnahmen).
  • Maßnahmen aus dem Bereich der Gesundheitsvorsorge
  • Wissenschaftliche Forschungsprojekte
  • Maßnahmen der Vorintegration (in Ausland)
  • Maßnahmen im Ausland

Themenschwerpunkte für 2019: Projektanträge müssen eindeutigen Bezug zu einem der folgenden aktuellen Themenschwerpunkte aufweisen. Im Rahmen des vorgegebenen Oberziels, welches jeweils einen Themenschwerpunkt repräsentiert, müssen in der Projektkonzeption projektspezifische Ziele definiert werden.

Weitere Informationen zur Antragsunterlagen, Schwerpunkte und Fristen finden sie hier (bitte vollständig und sorgfältig lesen)

Mit freundlichen Grüßen

Sergio Andrés Cortés Núñez
Referent für Migrationssozialarbeit
Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
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Mobil: 0173 148 21 21
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