04.12.2017 erstellt von Günter Ernst-Basten

Projekt zum Thema „Wohnraumbeschaffung durch Kooperation – bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit oder ohne Kinder in Frauenhäusern leben (kurz: Frauen_Wohnen)“

Interessenbekundungsverfahren - Fristablauf: 20.12.2017

Interessenbekundung im Rahmen des Projekts „Wohnraumbeschaffung durch Kooperation – bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit oder ohne Kinder in Frauenhäusern leben (kurz: Frauen_Wohnen)“ um die Trägerschaft einer regionalen Servicestelle


Das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung (MJEVG) hat den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. mit Bescheid vom 15. November 2017 beauftragt, das Projekt

„Wohnraumbeschaffung durch Kooperation – bezahlbarer Wohnraum für Frauen, die mit oder ohne Kinder in Frauenhäusern leben (Frauen_Wohnen)“

in der Zeit vom 01. November 2017 bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2022 durchzuführen. Die Bewilligungen stehen unter dem Haushaltsvorbehalt des Landes Schleswig-Holstein.

Ziel dieses Projektes ist die schnelle und unkomplizierte Unterstützung von Frauen, die keinen Schutzbedarf mehr haben, bei der Suche nach eigenem, angemessenem und nachhaltig bezahlbarem Wohnraum. Ein wesentlicher Projektbaustein sind die sogenannten Regionalen Servicestellen. Diese Stellen sind in vier festgelegten Regionen vorgesehen und sollen die Frauen mit und ohne Kinder bei der Suche nach Wohnraum unterstützen, sowie die hierfür erforderlichen regionalen Netzwerke aufbauen und pflegen.

Die zentrale Steuerung des Projektes wird durch den PARITÄTISCHEN übernommen. Ein detailliertes Durchführungskonzept ist als Anlage 1 beigefügt.

Die Trägerschaft der regionalen Servicestellen soll von in den Regionen ansässigen Trägern übernommen werden. Eine Aufgabenbeschreibung der Regionalen Servicestellen ist in der Anlage 2 beigefügt.
Es ist vorgesehen, dass die Träger der Regionalen Servicestellen Mittel für die im Durchführungskonzept genannten Personalstellen und ein Sachkostenbudget (umfasst 20 % der Personalkosten) sowie ein Verfügungsbudget für individuelle Hilfe zur Anbahnung des Mietverhältnisses bekommen. Das Besserstellungsverbot ist bei der Eingruppierung der Personalstellen zu beachten, die Entgeltgruppe TVL-E10 bildet hierbei die Obergrenze.

Nachfolgende Regionen sind durch den Bescheid des MJEVG festgelegt worden:

Region 1: Lübeck, Ostholstein, Lauenburg, Stormarn
Region 2: Kiel, Plön, Neumünster
Region 3: Wedel, Pinneberg, Elmshorn, Norderstedt, Itzehoe
Region 4: Rendsburg, Dithmarschen, Flensburg, Schleswig-Flensburg


Wenn Sie Interesse an der Trägerschaft einer Regionalen Servicestelle haben, sollten folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Erfahrung in der Arbeit mit der Zielgruppe
  • Erfahrung im Bereich der Wohnungswirtschaft
  • Erfahrung in der Netzwerkarbeit
  • Erfahrung in der Abwicklung öffentlicher Förderungen
  • Erfahrung in Projektarbeit
  • wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Projektträgers

Um eine erfolgreiche Durchführung des Projekts erreichen zu können, müssen sich zukünftige Projektträger darüber hinaus dazu verpflichten, die Regionalen Servicestellen auf der Grundlage des in der Anlage1 beigefügten Durchführungskonzepts zu betreiben und mit dem PARITÄTISCHEN gemeinschaftlich an der Zielerreichung zu arbeiten.

Die Mittel werden an die zukünftigen Projektträger über einen Weiterleitungsvertrag weitergeleitet, der alle für das Projekt relevanten Regelungen und Verpflichtungen, wie z.B. den Nachweis der Verwendung der Mittel, enthalten wird.


Bewerbungen um die Projektträgerschaft einer Regionalen Servicestelle sind unter Verwendung des Antragsformulars (Anlage 3) bis zum

20. Dezember 2017

beim PARITÄTISCHEN einzureichen.

Eine Entscheidung über die Trägerschaft der regionalen Servicestellen erfolgt zeitnah.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Fr. Anna Meiners
Tel. 0431-560248
Mail: meinersparitaet-sh.org