24.11.2017 erstellt von Dreckmann

Wahl des Verbandsrates – Der Vielfalt eine Stimme geben

In der heutigen Mitgliederversammlung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Schleswig-Holstein e.V. wurde durch die Mitgliedsorganisationen ein neuer Verbandsrat gewählt.

In einer internen Wahl stellten sich 11 von Mitgliedsorganisationen vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten für den neunköpfigen Verbandsrat zur Wahl.

Gewählt wurden:

  • Ursula Schele – Petze – Institut für Gewaltprävention Kiel
  • Prof. Dr. Melanie Groß – Fachhochschule Kiel
  • Prof. Dr. Michaela Oesser – ADS Grenzfriedensbund Flensburg
  • Bernd Heinemann – MdL SPD
  • Katja Rathje-Hoffmann – MdL CDU
  • Heiko Frost – Adelby 1 Flensburg
  • Dr. Jan Wulf-Schnabel – Stiftung Drachensee Kiel
  • Ernst Hillebrecht – Forum Wohnen Schinkel
  • Detlev Wulff – Verbund Sozialtherapeutischer Einrichtungen Lübeck


Den Vorsitz im neuen Verbandsrat haben mit deutlichem Votum drei Frauen übernommen:

  • Ursula Schele
  • Prof. Dr. Melanie Groß
  • Prof. Dr. Michaela Oesser

Die neue Vorsitzende des Verbandsrates, Ursula Schele, sagte: „Soziale Arbeit wird mehrheitlich von Frauen geleistet – aber mehrheitlich von Männern geleitet. Der PARITÄTISCHE zeigt, dass es auch anders geht. Wir wollen der Vielfalt in unserer Gesellschaft eine Stimme geben.“

Gleichzeitig gilt ihr Dank den anderen Kandidaten, die nicht gewählt wurden, besonders aber den ausgeschiedenen, langjährigen Verbandsräten. „Klaus Magesching, Ernst-Peter Rodewald und Klaus Teske haben den Verband viele Jahre begleitet und mit ihrer Arbeit den PARITÄTISCHEN weit nach vorn gebracht. Besonders in den letzten zehn Jahren hat sich der Verband durch ihr Wirken stark gewandelt. Und er ist stark gewachsen. Mittlerweile sind in den Organisationen 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Mindestens noch einmal so viele sind ehrenamtlich engagiert“, so Schele.