Netzwerk Land in Sicht!
Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein
Im Netzwerk "Land in Sicht! - Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein" engagieren sich fünf Teilprojekte und ihre PartnerInnen aus Verwaltung und Wirtschaft für eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen.
Ziel des Netzwerkes ist es, mit Hilfe von Coaching, Schulungen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit in Schleswig-Holstein ein Klima zu schaffen, das die Integration auch von bleiberechtsungesicherten Flüchtlingen unterstützt.
Das Netzwerk ist in vier Handlungsfeldern aktiv
- Einzelfallorientierte Beratung und Coaching für Flüchtlinge zu Kurzqualifizierung, Bewerbung sowie bei und nach Berufseinstieg in den Projekten Be In, Handwerk ist interkulturell und Arbeitsmarktservice,
- Bekämpfung von Diskriminierung sowie Förderung der interkulturellen Öffnung und des Diversity Management im Projekt Interkulturelle Öffnung,
- Vernetzung mit Grundsicherungsstellen, Unternehmen(sorganisationen), sozialen Einrichtungen, Verwaltungen, Bildungs- und Weiterbildungsträgern und
- Öffentlichkeits-, Presse und Lobbyarbeit für die Integration von Flüchtlingen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt durch die Netzwerkkoordination.
Zielgruppe sind:
- Flüchtlinge, die von der gesetzlichen Altfallregelung erfasst werden,
- AsylbewerberInnen und aufenthaltsrechtlich geduldete Flüchtlinge mit (zumindest nachrangigem) Arbeitsmarktzugang sowie
- Flüchtlinge mit zweckgebundener Aufenthaltserlaubnis.
Gefördert wird das Netzwerk durch das "ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt II" sowie durch Eigenmittel der beteiligten Träger.
Träger des Netzwerkes ist der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. in Kiel.
Die Träger der Teilprojekte sind
- Umwelt, Technik und Soziales e.V. (UTS e.V.) mit dem Projekt Arbeitsmarktservice in Rendsburg, Kiel und Eckernförde
- Handwerkskammer Lübeck mit dem Projekt Handwerk ist interkulturell in Lübeck,
- Zentrale Beratungsstelle für MigrantInnen in Schleswig-Holstein e.V. (ZBBS e.V.) mit dem Projekt Be In in Kiel und Rendsburg,
- Diakonisches Werk Hamburg-West/Südholstein mit dem Projekt Interkulturelle Öffnung in Norderstedt und Kiel.
Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales und den Europäischen Sozialfonds
