Datum: Do, 05. März 2020 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
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Umgang mit Vorurteilen & Antisemitismus - Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit - geht das besser?

Wie komm man von einem Vorteil zu einer Meinung und wann wird diese Diskriminierung?
Im Seminar wollen wir die einzelnen Schritte nachvollziehbar machen, wie man zum Vorurteil kommt und wie daraus Diskriminierung entsteht. Wir wollen zeigen, welche Vorteile man sich von Vorurteilen verspricht und warum es nicht dem Zufall überlassen ist, dass man von zu angeblich zu vielen Ausländern redet, aber nicht von Radfahrer*innen. Diskriminierung und Unterdrückung trifft schon vorgefertigte Menschengruppen, über die wir als Gesellschaft bestimmte Bilder haben und transportieren.

Zusammengefasst wird dies als „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ (GMF), diskriminierende Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft gegen bestimmte Menschengruppen. Das Seminar liefert auch einen Ausblick über das aktuelle und akute Stimmungsbild innerhalb der Gesellschaft, über die sogenannte Mitte-Studie.

Zum Beispiel in der politischen Debatte um Flucht und Asyl. Hier finden sich immer mehr scheinbar paradoxe Argumente. Bspw. scheinen „Die Flüchtlinge“ eine Gruppe von Menschen zu sein, die gleichzeitig Arbeitsplätze klauen und sich in der sozialen Hängematte eingerichtet haben. Aber hinter solchen Aussagen steckt eine Strategie und es sollen damit rassistische Stereotype verbreitet werden.
Im Rahmen des Seminares sollen die Teilnehmenden die Einordnung von rassistischen und antisemitischen Sprüchen, „Stammtischparolen“ und rechtsextremen Strategien herangeführt vornehmen.

Dabei stehen die Fragen im Vordergrund, was ist Rassismus und Antisemitismus und was ist eine rechte Parole. Im nächsten Schritt wir erläutert, wann wir von Rechtsextremismus und nicht mehr von „Alltagsrassismen“ reden. Mit welchen Strategien können und wollen die Rechtsextremen in der Mitte der Gesellschaft andocken und wie kann man dagegen vorgehen? Durch die Beschäftigung damit verorten und bestärken die Teilnehmenden ihre Haltung.

Im letzten Teil wollen wir dann mögliche Strategien zum Umgang mit rechten und antisemitistischen Sprüchen und Parolen erörtern und erproben. Dabei stellen auch Äußerungen des Klientels in den unterschiedlichen Bereichen der Beratungsarbeit und der Umgang damit einen Schwerpunkt dar.

Termin
05.März 2020
von 9:00 bis 16:00 Uhr

Referent
Tim Gijsemans
Regionales Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Kiel

Kosten
60,00 €/Person Mitglied
80,00 €/Person Nicht-Mitglied
Inkl. Mittagsimbiss und Seminargetränke

Bitte melden Sie sich bis zum 06. Februar 2020 an.

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein (als Anbieter kostenpflichtiger Veranstaltungen)
Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein (als Anbieter kostenpflichtiger Veranstaltungen)

Zum Brook 4
24143 Kiel

 


 

Rücktritt und Kündigung:           
Sollten Sie unerwartet nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, bitten wir um eine schriftliche Absage (ohne Nennung von Gründen). Bis 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung sind keine Kosten mit einem Rücktritt verbunden. Bei kurzfristigem Rücktritt werden folgende Gebühren in Rechnung gestellt: bis 2 Tage vor Beginn der Veranstaltung 50 % und danach 100 % des Teilnahmebeitrages. Bei Entsendung einer Ersatzperson entfällt diese Regelung.


 

 

Ort: Der PARITÄTISCHE S-H

Zum Brook 4, 24143 Kiel

Veranstaltungsart: Workshop