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PARITÄTISCHER Schleswig-Holstein bezieht klar Stellung gegen rechte und antidemokratische Kräfte

Der Verbandsrat des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein hat ein Positionspapier verabschiedet, das eine unmissverständliche Haltung gegen rechtsextreme Ideologien, antidemokratische Parteien und menschenfeindliche Einstellungen formuliert. Der Verband ruft seine Mitgliedsorganisationen und die gesamte Zivilgesellschaft auf, aktiv für Demokratie, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit einzutreten.

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein sieht es als seine Pflicht, angesichts eines gesellschaftlichen Klimas, in dem rechtsextreme Positionen zunehmend normalisiert werden, klar und öffentlich zu widersprechen. Das verabschiedete Positionspapier macht deutlich: Die Werte des Verbandes – Toleranz, Offenheit und die Würde jedes Menschen – sind nicht verhandelbar.

Prof. Dr. Melanie Groß, Vorsitzende des Verbandsrates des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein, erklärt: „Schweigen ist keine Option. Wer sich der Sozialen Arbeit und dem Schutz vulnerabler Menschen verpflichtet fühlt, muss auch dann laut sprechen, wenn es unbequem ist. Rechte Weltbilder greifen die Grundlagen unserer Arbeit an – es greift die Menschen an, für die wir jeden Tag da sind. Dieses Positionspapier ist unser klares Bekenntnis: Wir stehen zusammen, und wir stehen auf der Seite der Menschenwürde."

Das Positionspapier ist eine klare öffentliche Botschaft: an die Politik, an die Gesellschaft und an alle, die Verantwortung in der Zivilgesellschaft tragen. Es hält fest, dass der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein keine Kooperation mit Parteien und Organisationen eingeht, die demokratische Grundwerte ablehnen oder unterlaufen. Zugleich verpflichtet sich der Verband, seine Mitgliedsorganisationen in ihrer Zivilcourage zu stärken und sie bei Auseinandersetzungen mit antidemokratischen Kräften zu unterstützen.

Der Verband betont: Soziale Arbeit ist politisch. Wer Menschen in schwierigen Lebenslagen unterstützt, weiß, dass Armut, Ausgrenzung und Diskriminierung keine unausweichlichen Schicksale sind, sondern Ergebnisse politischer Entscheidungen. Rechte Ideologien verschärfen diese Ungleichheiten – sie benennen Sündenböcke, anstatt Strukturen zu verändern.

Das Positionspapier wurde vom Verbandsrat des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein erarbeitet – dem ehrenamtlichen Herzstück des Verbandes, das die Interessen der Mitgliedsorganisationen vertritt und die verbandliche Ausrichtung mitgestaltet.