•  2 Termine
  • 09:00 - 16:00 Uhr
  • Anmeldung beendet

ICF im Bundesteilhabegesetz – Einbeziehung der Praxis in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

  • Eingliederungshilfe, Suchthilfe, Psychiatrie
  • Organisations- und Personalentwicklung

Beschreibung

Am 1.1.2018 ist über Art. 28 Abs. 1 des Gesetzes zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen (Bundesteilhabegesetz – BTHG) u.a. das Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (SGB IX) in einer neuen Fassung in Kraft getreten. In diesem Zuge haben auch die Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe, des Gesundheitswesens und der Kinder- und Jugendhilfe inhaltliche Veränderungen erfahren. Eine hieraus entstehende Forderung ist, die Partizipationsorientierung und Implementierung der ICF deutlicher in die Leistungsbeantragung, Leistungserbringung und das Dokumentationswesen zu implementieren.

Das bio-psycho-soziale Modell der ICF kann dazu beitragen, die Partizipationsmöglichkeiten und -einschränkungen von Kindern und Jugendlichen in den Blick zu nehmen. Es ist interdisziplinär und personenzentriert ausgerichtet.

Partizipationsorientierung, Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Personenzentriertheit sind deshalb zentrale Begriffe dieses Workshops. Nach einer Klärung der Begriffe werden die Fragen der Teilnehmenden zur Umsetzung sowie Implikationen für die Praxis aufgegriffen und diskutiert.

Ausdrücklich erwünscht ist eine interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmenden. Eigene Fallbeispiele sind willkommen.

Der Workshop ist von Seiten der Referent*innen interdisziplinär besetzt:
Prof. Dr. med. Andreas Seidel hat viele Jahre ein SPZ geleitet und dort die ICF in der Praxis eingeführt und im Team genutzt. Er forscht und lehrt dazu an der Hochschule Nordhausen in den Studiengängen „Frühförderung“, „Heilpädagogik“ und „Soziale Arbeit“. Prof. Seidel hat gemeinsam mit Frau Prof. Simon die jährlich stattfindenden bundesweiten ICF-CY Anwenderkonferenzen ins Leben gerufen.


Prof. Dr. phil. Liane Simon hat viele Jahre eine Frühförderstelle geleitet und dort die ICF eingeführt und im Team genutzt. Sie forscht und lehrt dazu an der MSH Medical School Hamburg hauptsächlich in den Studiengängen „Frühförderung“ und „Soziale Arbeit“. Sie war von 2015-2020 als ICF-CY Expertin Mitglied der deutschen Delegation bei den Treffen zu den Internationalen Klassifikationen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Nach einer theoretischen Einführung folgen praktische Übungen in Kleingruppen sowie Diskussionsrunden zur praktischen Umsetzung des Gehörten.

Zeitraum & Termine

28.03.22 von 9:00 bis 16:00
29.03.22 von 9:00 bis 16:00

Zielgruppe

Fachkräfte der Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, des Gesundheitswesens

Kontaktdaten

Lisa Krater
Telefon: 0431 560273
E-Mail schreiben

Veranstalter

  • Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein

Beitrag & Kosten

Kosten für Mitglieder: 550,00€
Kosten für Nicht-Mitglieder: 610,00€

Referent*innen

Prof. Dr. med. Andreas Seidel hat viele Jahre ein SPZ geleitet und dort die ICF in der Praxis eingeführt und im Team genutzt. Er forscht und lehrt dazu an der Hochschule Nordhausen in den Studiengängen „Frühförderung“, „Heilpädagogik“ und „Soziale Arbeit“. Prof. Seidel hat gemeinsam mit Frau Prof. Simon die jährlich stattfindenden bundesweiten ICF-CY Anwenderkonferenzen ins Leben gerufen.


Prof. Dr. phil. Liane Simon hat viele Jahre eine Frühförderstelle geleitet und dort die ICF eingeführt und im Team genutzt. Sie forscht und lehrt dazu an der MSH Medical School Hamburg hauptsächlich in den Studiengängen „Frühförderung“ und „Soziale Arbeit“. Sie war von 2015-2020 als ICF-CY Expertin Mitglied der deutschen Delegation bei den Treffen zu den Internationalen Klassifikationen bei der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Voraussetzungen

Wir übernehmen als Teilnehmende, Veranstalter und Seminarleitung gemeinsam dafür Verantwortung, dass unser virtueller Seminarraum uns alle unterstützt statt uns zu ermüden. Daher sind folgende Punkte Voraussetzung für eine Teilnahme:

  • Jeder sitzt alleine in einem störungsfreien Zimmer.
  • Jeder sitzt an einem PC, Mac, Notebook oder Macbook – kein IPad oder Smartphone, die unterstützen nicht alle Funktionen, die wir für die Zusammenarbeit benötigen.
  • Der Computer ist an schnelles Internet angeschlossen.
  • Jeder nutzt entweder ein Headset oder ein qualitativ hochwertiges externes Mikrofon. Die Mikrofone, die in Notebooks eingebaut sind, sind nicht gut genug.
  • Das Online-Seminar findet mit deutlich längeren Pausen statt als ein Präsenz-Seminar und die Teilnehmenden werden angehalten, diese Pausen wirklich zur Erholung zu nutzen (Essen, trinken, spazieren, Sport, schlafen)

Anmeldung

Diese Veranstaltung wurde abgesagt.

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