AMIF-Netzwerk – Aufnahmebedingungen für Geflüchtete nachhaltig weiterentwickeln und stärken

 

Ziel des Projektes ist, die Willkommensstruktur und die Aufnahmebedingungen für Asylsuchende und besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Schleswig-Holstein zu verbessern.

Dies geschieht in verschiedenen Teilprojekten durch

  • eine gezielte Erstorientierung, Information und sprachlicher Orientierung der neu ankommenden Flüchtlinge sowie durch die Identifikation von vulnerablen Personen,
  • die Stärkung und Unterstützung privater und kommunaler Initiativen zur Unterstützung von Flüchtlingen sowie
  • durch Strukturverbesserungen der gesundheitlichen Versorgung von Flüchtlingen und Schaffung heterogener Netzwerke in der Region.

Teilprojekt 1

 

Netzwerkkoordination

Das Teilprojekt beinhaltet die Netzwerkkoordination, die vom Diakonischen Werk Schleswig-Holstein e.V. und dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. gemeinsam geleistet wird. Hierzu gehören u. a. die Koordination des Gesamtprojektes, die Öffentlichkeits- und Pressearbeit, die Mittelweitergabe und -bearbeitung sowie das Finanzcontrolling, die Dokumentation der Netzwerkaktivitäten und die Durchführung von Fachveranstaltungen.

Ansprechpartnerinnen sind:

Diakonisches Werk Schleswig-Holstein
Doris Kratz-Hinrichsen
Kanalufer 48

24768 Rendsburg
Tel: 04331 5931-89

kratz-hinrichsendiakonie-sh.de

 

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein
Tabea von Riegen
Zum Brook 4
24143 Kiel
Tel. 0431 56 02-77
vonriegenparitaet-sh.org

Teilprojekt 2

 

Wegbereiter - Wegbegleiter: Strukturverbesserungen für Flüchtlinge und vulnerable Personen in Schleswig-Holstein

Das Teilprojekt, welches vom Diakonischen Werk Altholstein durchgeführt wird, hat im Schwerpunkt zum Ziel, den ankommenden Asylsuchenden am Standort Neumünster eine Erstorientierung außerhalb der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Schleswig-Holstein zu bieten. Neben dem Angebot öffentlicher Veranstaltungen für Geflüchtete und weitere Interessierte zu unterschiedlichen Themen mit einer länderspezifischen Ausrichtung und dem regelmäßigen Beratungscafé werden im Rahmen der gemeinwesenorientierten Öffentlichkeitsarbeit über Fluchthintergründe und die Lebenswirklichkeit der Menschen hierzulande informiert. In der Einzelfallhilfe identifiziert das Teilprojekt darüber hinaus vulnerable Personen, um durch eine gezielte Beratung passgenaue Hilfen zu vermitteln.

Teilprojekt 3

 

Landesweite Flüchtlingshilfe – Information, Orientierung, Qualifizierung – Informations- und Schulungsveranstaltungen für das Ehrenamt

 

Ziel dieses Teilprojektes des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e. V. ist, landesweit Angebote von Schulungen für private und kommunale Initiativen zur ehrenamtlichen und hauptamtlichen Begleitung von Asylsuchenden anzubieten, Grundlagenwissen über Fluchtursachen, Asyl- und Aufenthaltsrechte  und Strategien zur Bleiberechts zu vermitteln und beim Strukturaufbau zu unterstützen. Neben Informations- und Fachveranstaltungen werden Publikationen zur Unterstützung der landesweiten Flüchtlingshilfe vor Ort erstellt sowie neue Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner in bestehende und neue Netzwerke integriert.

Ansprechpartner:

Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.
Philipp Kranemann
Sophienblatt 82 - 86
24114 Kiel
Tel: 0431 735000
projektfrsh.deprojektfrsh.de

Teilprojekt 4

 

Strukturverbesserung zur gesundheitlichen und sozialen Versorgung von Flüchtlingen in Schleswig-Holstein

In den letzten drei Jahren hat der PARITÄTISCHE im Rahmen eines landesweiten AMIF-Strukturprojektes regionale Netzwerke zur psychosozialen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen in den Landkreisen und kreisfreien Städten aufgebaut. Das Ziel des jetzigen Teilprojektes ist es, die verbleibenden Landkreise für den Aufbau von regionalen Netzwerken zur Strukturverbesserung zu gewinnen.

Bedarf an Vernetzung gibt es nicht nur im Kontext der Traumatisierung, sondern auch im allgemeinen Gesundheitswesen sowie in den Regeldiensten der sozialen Arbeit. Die bereits bestehenden Netzwerke zur Versorgung Traumatisierter werden um die Bereiche Gesundheit und Soziales erweitert. Darüber hinaus werden die bisherigen Netzwerkstrukturen stabilisiert, um die Nachhaltigkeit sicherzustellen, sodass sie nach Projektablauf in eigener Regie fortgeführt werden können.

In den regionalen Netzwerken werden fachspezifische Handlungsfelder identifizierte und Lösungen zu besseren gesundheitlichen und sozialen Versorgung erarbeitet. Darüber hinaus werden Fortbildungen angeboten sowie zwei Fachtagungen durchgeführt.

Ansprechpartnerin:

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein
Krystyna Michalski
Zum Brook 4
24143 Kiel
Tel: 0431- 5602-23

michalskiparitaet-sh.org

Kontakt

Tabea v. Riegen

Fachreferat Migration

Gesamtnetzwerk-koordination AMIF Teilprojekt 1

E-Mail schreiben

0431/5602-77

Netzwerkkoordination

Logo Diakonie Schleswig-Holstein
Logo Der Paritätische Schleswig-Holstein

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert

Logo Asyl-, Migrations- und Integrationsfond (AMIF)
Logo Europäische Union

Krystyna Michalski

Fachreferat Migration

Projektleitung Teilprojekt 4

E-Mail schreiben

0431/5602-23

Ilona Brocks

Finanzverwaltung Teilprojekt 4

E-Mail schreiben

0431/5602-29

Bild von Ute Gäde

Ute Gäde

Projektassistenz Teilprojekt 4

E-Mail schreiben

0431/5602-25