Der Paritätische SHhttps://paritaet-sh.org.dedi1294.your-server.de Aktuelles vom PARITÄTISCHEN Schleswig-Holsteinde_DEDer Paritätische SHTYPO3 EXT:newsnews-1181Mon, 18 Feb 2019 14:23:00 +0100Was Kinder in Armut für mehr Teilhabe brauchen: Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG legt neue Zahlen vor/aktuelles/aktuelles/details/was-kinder-in-armut-fuer-mehr-teilhabe-brauchen-buendnis-kindergrundsicherung-legt-neue-zahlen-vor-1/ Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG, ein Zusammenschluss von Sozial-, Wohlfahrts-, Fachverbänden und Wissenschaftler*innen, hat sein Konzept für eine Grundsicherung für alle Kinder überarbeitet. Auf Basis des neuen Existenzminimumberichtes der Bundesregierung schlägt das Bündnis eine Kindergrundsicherung in Höhe von 628 Euro im Monat vor und benennt Kriterien, die für eine durchschlagende Reform unverzichtbar sind. „Das bürokratische Nebeneinander von Kindergeld, Kinderzuschlag, Bildungs- und Teilhabepaket, Kinderfreibetrag und vielem mehr wird von den Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr verstanden. Was wir brauchen, ist eine Leistung, eine echte Kindergrundsicherung und die muss unbürokratisch, effizient, gerecht und auskömmlich sein. Dies gilt für alle, die mit diesem Titel arbeiten wollen“, erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes und Sprecher des Bündnisses, mit Blick auf die bevorstehende Klausur der SPD am kommenden Wochenende. ... (weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Paritätischen Gesamtverbandes).

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news-1174Mon, 18 Feb 2019 14:17:24 +0100Paritätischer gegen Doppelverbeitragung von Betriebsrenten / Gesetzentwurf eines Betriensrentenentlastungsgesetzes/aktuelles/aktuelles/details/paritaetischer-gegen-doppelverbeitragung-von-betriebsrenten-gesetzentwurf-eines-betriensrentenentla/ Der Paritätische spricht sich gegen eine häufig als "Doppelverbeitragung" bezeichnete Krankenversicherungsbeitragserhebung aus, soweit die Leistungen aus Beiträgenr resultieren, die ihrerseits bereits verbeitragt wurden. Der Vorstand des Paritätischen hat dazu in seiner Sitzung am 25. Januar 2019 beschlossen: "Der Paritätische spricht sich dafür aus, auf Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge bzw. auf Kapitalabfindungen keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zu erheben, wenn sie aus Beiträgen auf Einnahmen resultieren, die bereits verbeitragt wurden. Der Paritätische unterstützt die zusätzliche Einführung von Freibeträgen, soweit diese in gleichem Maße auch für die Leistungen der Gesetzlichen Rentenversicherung gelten und daraus resultierende Mindereinahmen der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung aus Steuermitteln ausgeglichen werden“.

Hintergrund ist die laufende politische Diskussion zu diesem Thema. Das Bundesministerium für Gesundheit hat dazu einen Referentenentwurf für ein Betriebsrentenentlastungsgesetz vorgelegt.
Zu den Eckpunkten zählt u.a.:
  • Erhöhung des Bundeszuschusses zum Gesundheitsfonds von 14,5 auf 17 Milliarden
  • Bei Versorgungsbezügen werden die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes und der hälftige kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz erhoben.
  • Änderung der Berechnungsweise des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes.
  • Absenkung der Höhe der vorgegebenen Liquiditätsreserven des Gesundheitsfonds auf 20 Prozent der durchschnittlich auf den Monat entfallenden Ausgaben des Gesundheitsfonds - Erweiterung des Verbotes für Kassen den Zusatzbeitrag zu erhöhen. Erhöhungen sind verboten, solange ihre Finanzreserven das 0,75fache der gesetzlich vorgesehenen zulässigen Finanzreserve überschreiten (aktuell: Verbot bei Überschreitung der gesetzlich zulässigen Finanzreserve).
  • Geplantes Inkrafttreten zum 1.1.2020


Der Referentenentwurf ist als Anlage beigefügt. Nach Medienberichten vom 13. Februar 2019 hat das Bundeskanzleramt die Pläne aufgrund der damit verbundenen hohen Kosten vorläufig gestoppt.

 

 

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news-1172Mon, 18 Feb 2019 14:00:00 +0100Paritätische Positionen zur Europawahl 2019/aktuelles/aktuelles/details/paritaetische-positionen-zur-europawahl-2019/ Im Mai 2019 sind mehr als 500 Millionen EU-Bürger*innen aufgerufen, ihre Abgeordneten zum Europäischen Parlament neu zu wählen. Der Paritätische hat zu diesem Anlass Positionen und Forderungen dokumentiert. Als Anhang finden Sie hier die Langfassung der Paritätischen Positionen und Forderungen zur Europawahl, die vom Vorstand Paritätischen Gesamtverband verabschiedet wurden.]]>news-1169Mon, 18 Feb 2019 11:33:38 +0100Ausschreibung Zertifikatsforbildung "Interkulturelle Musikpraxis"/aktuelles/aktuelles/details/ausschreibung/ Tontalente e. V. bietet im Rahmen des Projekts MuV (Musik und Vielfalt) eine Zertifikatsfortbildung "Interkulturelle Musikpraxis" in Modulen an.  

Bei der Fortbildung geht es um folgende Themen:

 

- Musikethnologie

- Makams und Rhythmen

- Kulturbegriff

- Musik und Sprachförderung / Phonetik

- Elementare Musikpädagogik

- Ausgewählte Musikbeispiele aus der Türkei und dem arabischen Raum, aus Gebieten in Afrika, aus dem   süd- und ostasiatischen Raum, zum Stimmgebrauch auf der Welt 

- Projektentwicklung, Projektmanagement, Fundraising, Best-Practise Projekte

- Kommunikation (Vier Seiten einer Nachricht, Themenzentrierte Interaktion)

 

Modul 1: 26.-28. April 2019  
Modul 2: 24.-26. Mai 2019  
Modul 3: 21.-23. Juni 2019 
Modul 4: 20.-22. September 2019   
Modul 5: 25.-27. Oktober 2019   
 

Der Umfang der Fortbildung sind insgesamt 80 Stunden: 5 Wochenend-Module, jeweils von Freitag 16 Uhr bis Sonntag 16 Uhr.
Es müssen mindestens 60 Stunden besucht worden sein, um ein Zertifikat zu erhalten.

 

Hobby- und Profi-Musiker*innen können sich bis zum 5. April bewerben.

 

Kosten: 80,00 € pro Modul, insgesamt 400,00 €.

 

Bei Rückfragen bitte Frau Kröger kontaktieren.
Kontaktdaten:

Ann-Kristin Kröger

Tontalente e. V.

Meesenring 2 - 23566 Lübeck

 

0451 - 300 869 25

www.tontalente.de 

 

 

 

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news-1179Mon, 18 Feb 2019 00:00:00 +0100Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien/aktuelles/aktuelles/details/aktionswoche-fuer-kinder-aus-suchtfamilien-1/ Zum Auftakt der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien: Initiatoren und Unterstützer fordern von Bundesregierung zügige Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen zur Unterstützung betroffener Kinder und Familien Durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages und die Aufnahme des Themas in den Koalitionsvertrag der GroKo stehen die „vergessenen Kinder“ endlich auf der politischen Agenda. Die Bundesregierung steht in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Hilfen für diese Kinder endlich gesetzlich geregelt und finanziert werden. ... (weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Paritätischen Gesamtverbandes).

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news-1158Tue, 12 Feb 2019 14:06:24 +0100Gesundheitsminister Garg: Wir setzen Schulgeldfreiheit um und machen Schleswig-Holsteins Gesundheitsberufe attraktiver – Richtlinie jetzt veröffentlicht/aktuelles/aktuelles/details/gesundheitsminister-garg-wir-setzen-schulgeldfreiheit-um-und-machen-schleswig-holsteins-gesundheits/ Medien-Information des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein vom 12.2.2019
KIEL. Die Landesregierung setzt die Schulgeldfreiheit bei der Ausbildung von Gesundheitsberufen um. Eine entsprechende Förderrichtlinie, die rückwirkend zum 1.1.2019 gültig ist, hat das Land jetzt veröffentlicht. „Damit machen wir Schleswig-Holstein attraktiver im Wettbewerb um Fachkräfte. Zugleich ist dies ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung“, betont Gesundheitsminister Heiner Garg heute (12.2.).

Das Land gewährt die Zuwendungen zur Verwirklichung der Schuldgeldfreiheit in den Ausbildungen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und medizinische Bademeisterinnen und Bademeister und Masseurinnen und Masseure. Die Förderung umfasst bis zu 300 Schulplätze pro Ausbildungsjahr, die auf Basis der bisherigen Belegungen auf die staatlich anerkannten Schulen im Land verteilt werden. Im Haushalt sind dafür mehr als 3,3 Mio. Euro vorgesehen. Hinzu kommt ein Plus von 34%, um dem steigenden Bedarf an Fachkräften zu begegnen. So wächst die Fördersumme bis zum Jahr 2022 auf dann 4,32 Mio € an. Sollten Schulen die förderfähigen Schulplätze nicht besetzen, können Plätze an anderen staatlich anerkannten Schulen gefördert werden.

Bisher waren von den Schülerinnen und Schülern Schulkosten von bis zu 400 Euro monatlich aufzubringen. Die Zuwendungen werden für Personal- und Sachausgaben gewährt. Voraussetzung für die Landesförderung ist, dass die Schulen kein zusätzliches Schulgeld von den Auszubildenden erheben und die Schulen nicht an Krankenhäusern angesiedelt sind, an denen die Ausbildungsfinanzierung über die mit den Krankenkassen vereinbarten Budgets erfolgt.

Im Hinblick auf die Bundesregierung betont Gesundheitsminister Garg: „Unser Engagement im Land entlässt den Bund nicht aus seiner Verpflichtung, den eigenen Versprechen Taten folgen zu lassen. Ich erwarte vom Bund, dass er den Ankündigungen im Koalitionsvertrag im Hinblick auf die Schulgeldfreiheit auch nachkommt und in die Finanzierung einsteigt“.

Anlage: Förderrichtlinie, die auch zu finden ist unter www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/G/gesundheits_dienste/Downloads/gesundheits_dienste_FoerderrichtlinieGesundheitsberufe.html




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news-1159Tue, 12 Feb 2019 11:56:37 +0100Terminhinweis "Umsetzung Bundesteilhabegesetz" /aktuelles/aktuelles/details/terminhinweis-umsetzung-bundesteilhabegesetz/ Bitte beachten Sie folgenden Veranstaltungshinweis zum Thema Eingliederungshilfe/Bundesteilhabegesetz am 01.04.2019: Im Bereich der Eingliederungshilfe stehen wir in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen mit vielen Chancen und Risiken auf allen Seiten. Wir möchten alle Interessierten, Politiker, Menschen mit Behinderungen aus den Beiräten, etc. aus der Landeshauptstadt Kiel, den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde zu einem Austausch zum Bundesteilhabe-Gesetz unter den Fragestellungen

Worum geht es eigentlich genau?
Was fordert das neue SGB IX?
Wo liegen die Chancen und Risiken?
Wo stehen wir zur Zeit – wie sieht die Umsetzung aus?


einladen. Wir möchten Sie informieren, mit Ihnen diskutieren und uns austauschen.

Bitte merken Sie sich den Veranstaltungstermin am

Montag, 1. April 2019
17:00 bis 20:00 Uhr
Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel

vor. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Der Paritätische Schleswig-Holstein e.V.
Die Kreisvertretung des Paritätischen in Kiel
Die Stiftung Drachensee
Die Lebenshilfe Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Die Lebenshilfe Ortsvereinigung Kiel e.V.
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news-1136Thu, 31 Jan 2019 13:12:42 +0100Neue Arbeitshilfe: Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge - Eingeschränkte Freizügigkeit oder irreguläre Sekundärmigration?/aktuelles/aktuelles/details/neue-arbeitshilfe-aufenthaltssicherung-fuer-weitergewanderte-fluechtlinge-eingeschraenkte-freizuegigk/ Der PARITÄTISCHE Gesamtverband hat eine neue Arbeitshilfe zum Thema "Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge" erstellt.   Aus dem Begleittext:

In der täglichen Beratungs-Praxis kommen nicht nur Menschen an, die in einem anderen europäischen Mitgliedstaat einen Asylantrag gestellt haben oder nach der Dublin-III-Verordnung hätten stellen müssen, sondern zunehmend auch Menschen, die in einem anderen Mitgliedstaat bereits als international Schutzsuchende anerkannt sind oder aus anderen Gründen einen nationalen Aufenthaltstitel  erlangt haben und nun ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen.  

Zwar können diese Personen in der Regel visumsfrei nach Deutschland einreisen und sich hier zu Besuchszwecken bis zu 3 Monate lang aufhalten, aber was passiert, wenn sie sich dauerhaft in Deutschland aufhalten wollen? Handelt es sich hierbei zwangsläufig um eine „irreguläre Sekundärmigration“, die schnellstmöglich beendet werden muss? Oder gibt es Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung – und falls ja, welche? Die Antwort auf diese Fragen ist oft schwierig, denn selbst eine Flüchtlings-Anerkennung in einem anderen Mitgliedstaat führt nicht dazu, dass auch in Deutschland ein Aufenthaltstitel erteilt werden muss. Sie führt aber genauso wenig dazu, dass der Aufenthalt in Deutschland automatisch „irregulär“ ist. Vielmehr muss in jedem Einzelfall sorgfältig geprüft werden, ob es eine Gesetzesgrundlage für die Erteilung eines in Deutschland gültigen Aufenthaltstitels gibt.

Die Arbeitshilfe möchte bei der Klärung der verschiedenen aufenthaltsrechtlichen Bleibeperspektiven unterstützen und richtet sich insbesondere an Berater*innen der Flüchtlings- und Migrationsberatungsstellen, die weiter gewanderte  Menschen betreuen bzw. beraten. Sie wurde bewusst praxisorientiert gestaltet und enthält zahlreiche konkrete Tipps für die Beratungspraxis. Erstellt wurde die Broschüre von Claudius Voigt vom Projekt Q – Qualifizierung der Flüchtlingsberatung der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V. (GGUA).

 

Die Arbeitshilfe steht unter
https://www.der-paritaetische.de/publikationen/aufenthaltssicherung-fuer-weitergewanderte-fluechtlinge-eingeschraenkte-freizuegigkeit-oder-irregulaer/

zum Download zur Verfügung.

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news-1112Fri, 18 Jan 2019 11:04:42 +0100Broschüre ‚Logopädie und Demenz‘ – Das Kompetenzzentrum Demenz informiert/aktuelles/aktuelles/details/broschuere-logopaedie-und-demenz-das-kompetenzzentrum-demenz-informiert/ Ein Hinweis des Kompetenzzentrums Demenz in Schleswig-Holstein - ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz - auf die kostenlose neue Broschüre “Logopädie und Demenz“.Zurzeit leben in Schleswig-Holstein ca. 60.000 Menschen mit einer Demenzerkrankung. Die Tendenz ist steigend. Das macht es notwendig, eine gute Versorgungslage für die immer größere Zahl der Betroffenen und ihren Angehörigen zu schaffen, indem Wissen über die Erkrankung sowie mögliche Unterstützungsangebote verbreitet werden.  Neue Informationen zur Unterstützung durch logopädische Behandlungsmethoden gibt es nun in Form einer Broschüre des Kompetenzzentrums Demenz in Schleswig-Holstein. Entwickelt wurde der praktische Ratgeber zusammen mit dem ‚Arbeitskreis Logopädie Demenz Hamburg‘.
„Wir möchten auf die positiven Effekte der Logopädie als einer möglichen unterstützenden Therapieform bei einer Demenzerkrankung hinweisen. Logopädie wird noch viel zu selten eingefordert und verordnet.“, erklärt Anne Brandt, stellvertretende Leitung des Kompetenzzentrums Demenz.
Die Logopädie bietet Hilfe bei Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme und des Schluckens bei Kindern und Erwachsenen. Bei einer Demenzerkrankung ist eine logopädische Behandlung zur Unterstützung bei der Kommunikation und auch der Ernährung hilfreich. Ausgerichtet ist die Unterstützung dabei auf die Behandlung von Sprach- und Sprechschwierigkeiten sowie Schluckstörungen. Die logopädischen Angebote sollen die Kommunikations- und Ernährungssituation unter den durch die Demenzerkrankung veränderten Bedingungen verbessern oder bestmöglich aufrechterhalten. Bereits zu Beginn der Erkrankung können logopädische Beratungs- und Präventionsangebote dazu beitragen, Kommunikationsstörungen vorzubeugen.
„Die logopädische Behandlung orientiert sich am Alltag der Betroffenen und berücksichtigt ihr bisheriges Leben sowie die aktuelle Lebens-Situation. Angehörige werden ebenso mit einbezogen und beraten.“ betont Heike Grün vom ‚Arbeitskreis Logopädie Demenz Hamburg`.
Die neue Broschüre “Logopädie und Demenz“ informiert darüber, mit welchen Inhalten sich die Logopädie bei einer Demenz beschäftigt, welche Ziele eine logopädische Therapie hat und mit welchen Methoden Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützt werden. Zudem wird aufgezeigt, wie Interessierte eine logopädische Behandlung erhalten können. Durch die in der Broschüre dargestellten Inhalte wird deutlich, wie hilfreich eine logopädische Behandlung ist, um aktuelle kommunikative Kompetenzen der Betroffenen zu aktivieren und auf diese Weise ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Die Broschüre richtet sich sowohl an Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen als auch beruflich Interessierte. Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein verschickt die kostenfreie Broschüre an Praxen, Institutionen und Einzelpersonen gegen Erstattung des Portos.

Kontakt:
Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig-Holstein
Hans-Böckler-Ring 23 c, 22852 Norderstedt
Tel. 040/609 26 420, Fax 040/308 57 986

www.demenz-sh.de

www.facebook.com/KompetenzzentrumDemenz

 



Hintergrund: Das Kompetenzzentrum Demenz in Schleswig –  Holstein ist ein Projekt der Alzheimer Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. / Selbsthilfe Demenz. Es berät, betreibt Öffentlichkeits- sowie Netzwerkarbeit und bietet Fortbildungen an. Seit 2011 und bis 2022 fördern das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein und der Spitzenverband der Pflegekassen das Kompetenzzentrum. In Schleswig-Holstein leben geschätzt 60 000 Menschen mit Demenz.


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news-1100Fri, 11 Jan 2019 13:36:05 +0100Grundsicherung für Kinder/aktuelles/aktuelles/details/grundsicherung-fuer-kinder/ Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG begrüßt SPD-Forderung nach einer Grundsicherung für Kinder Das Bündnis Kindergrundsicherung, ein Zusammenschluss von Sozial-, Wohlfahrts-, Fachverbänden und Wissenschaftler*innen begrüßt die Ankündigung der SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden Andrea Nahles, dass sich auch die SPD hinter das Konzept einer Kindergrundsicherung stellen wolle. Das Bündnis fordert die CDU auf, sich einem solchen Konzept für die konsequente Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland ebenfalls nicht weiter zu verschließen.

„Mit der SPD steht nach Grünen und LINKE nun schon die dritte Partei im Deutschen Bundestag hinter unserer Idee einer eigenständigen Kindergrundsicherung. Die Tatsache, dass die SPD auf die Kindergrundsicherung eingeht, zeigt, dass auch sie sich der Schwächen und Halbherzigkeiten des Starke-Familien-Gesetzes bewusst ist. Wir erwarten, dass die SPD dieses Konzept nun in die Koalition einbringt und sich auch die CDU konstruktiv damit auseinandersetzt“, erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands und neuer Sprecher des Bündnisses Kindergrundsicherung.

„Die Bekämpfung von Kinderarmut kann nicht mehr warten, denn aus armen Kindern werden viel zu oft arme Jugendliche, dann arme Erwachsene und im Alter arme Rentner. Diesen Kreislauf müssen wir endlich durchbrechen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes und Bündnis-Koordinator. Aktuell leben rund drei Millionen Kinder und Jugendliche in Armut – umgerechnet jedes 5. Kind. „Wenn man die verdeckte Armut hinzurechnet, kommen wir sogar auf 4,4 Millionen arme Kinder, das ist bereits jedes dritte Kind. Deshalb reichen kleine Änderungen beim Kinderzuschlag und beim Bildungs- und Teilhabepakt nicht mehr aus. Wir brauchen dringend eine mutige, grundlegende Reform“, so Hilgers.

Das Bündnis fordert eine Kindergrundsicherung in Höhe des jeweils aktuellen Existenzminimums, die mit steigendem Haushaltseinkommen sozial gerecht abgeschmolzen wird.

Diese Kriterien sind für das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG unverzichtbar:
  • Existenzminimum für alle Kinder sichern - das Nebeneinander unterschiedlich hoher kindlicher Existenzminima im Sozialrecht oder Steuerrecht muss beendet werden. Jedes Kind muss dem Staat gleich viel wert sein. Die neue Leistung sollte an ein realistisch berechnetes kindliches Existenzminimum gekoppelt sein, das neben dem sächlichen Bedarf auch Bildung und Teilhabe umfasst. Im Gegenzug schlägt das Bündnis vor, dass Kinderfreibeträge, Kindergeld, Sozialgeld und weitere pauschal bemessene Transfers in der neuen Leistung aufgehen.
  • Sozial gerecht ausgestalten – die am stärksten von Armut betroffenen Gruppen müssen deutlich besser gestellt werden, etwa Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern. Die Kinder- und Familienförderung muss daher vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Starke Schultern können mehr tragen als Schwache, daher sinkt die Kindergrundsicherung mit steigendem Einkommen langsam ab. Wichtig ist dabei: Alle Familien profitieren, allerdings steigt der Förderbetrag für Kinder am unteren Einkommensrand deutlich an.
  • Unbürokratisch und direkt auszahlen - die Kindergrundsicherung muss einfach, unbürokratisch und automatisch ausgezahlt werden, damit sie auch tatsächlich ankommt. Schnittstellen zwischen Leistungen müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Nicht-Inanspruchnahmen wie aktuell beim Kinderzuschlag von ca. 60-70 Prozent sind nicht hinnehmbar. Damit verbaut man Kindern die Chance auf einen guten Start ins Leben. Das Existenzminimum muss für jedes Kind gesichert sein.


Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG existiert seit 2009. Ihm gehören vierzehn Verbände und dreizehn Wissenschaftler*innen an (www.kinderarmut-hat-folgen.de).

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news-1093Wed, 09 Jan 2019 08:53:12 +0100Fachtagung "Geflüchtete mit Behinderung" vom 26.10.2018/aktuelles/aktuelles/details/fachtagung-gefluechtete-mit-behinderung-am-26102018-in-kiel/ Nachfolgend erhalten Sie einen Link für die Dokumentation zur Fachtagung „Geflüchtete mit Behinderung“ vom 26. Oktober 2018 zur Kenntnis:   https://www.diakonie-sh.de/fileadmin/user_upload/Dokumentation_Fachtag_Fluechtlinge_mit_Behinderung.pdfnews-1090Mon, 07 Jan 2019 13:55:39 +0100Aktionswoche Selbsthilfe vom 18. – 26. Mai 2019/aktuelles/aktuelles/details/aktionswoche-selbsthilfe-vom-18-26-mai-2019/ Unter dem Motto “Wir hilft” findet in diesem Jahr erstmalig eine bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe statt.Wir laden alle Organisationen, Selbsthilfegruppen und Selbsthilfe-Kontaktstellen ein, sich mit

eigenen Veranstaltungen und Aktionen zu beteiligen!

Mehr Informationen auf:
www.wir-hilft.de

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news-1071Mon, 17 Dec 2018 16:07:46 +0100PM Positive Zwischenbilanz des Kooperationsprojekts „Frauen_Wohnen“ /aktuelles/aktuelles/details/pm-positive-zwischenbilanz-des-kooperationsprojekts-frauen-wohnen/ Kiel, 17. Dezember 2018 | Ein Jahr nach Beginn des Projekts „Frauen_Wohnen“ haben die Beteiligten auf ihrer Beiratssitzung am 17. Dezember eine positive Zwischenbilanz gezogen:  Innerhalb weniger Monate konnten 32 Frauen mit 43 Kindern aus einem Frauenhaus und über Frauenfachberatungsstellen vermittelte Frauen in eigene Mietwohnungen einziehen. Viele dieser Frauen haben Kinder, die nun wieder in herkömmlichen Wohnverhältnissen aufwachsen.

Projektträger ist der Paritätische Wohlfahrtsverband, finanziert wird das Projekt durch das Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung.

Unter der Beteiligung vieler Akteur*innen, u.a. des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), des Wohnungseigentümervereins Haus & Grund, zahlreicher privater Vermieter*innen sowie von Frauenfachberatungsstellen und Frauenhäusern im Land hat das Projekt „Frauen_Wohnen“ zum Ziel, Bewohnerinnen der landesweit 16 Frauenhäuser und ihren Kindern eigene Wohnungen zu vermitteln, sofern für sie kein akuter Schutzbedarf mehr besteht. Dadurch wird in den Häusern auch dringend benötigter Platz für weitere schutzbedürftige Frauen geschaffen.

„Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so gut von den Betroffenen angenommen und zudem so wohlwollend und konstruktiv von der Wohnungswirtschaft begleitet wird“, sagt Schleswig-Holsteins Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU). „Dies ist ein sehr guter Baustein in unserem Maßnahmenpaket, um die speziell für benachteiligte Bevölkerungsgruppen extreme Wohnungsnot weiter zu bekämpfen“, ergänzt Kerstin Olschowsky, Mitglied der Geschäftsführung beim PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein. Möglich sei dies nur durch das kooperative und ergebnisorientierte Zusammenwirken aller Akteur*innen, insbesondere durch die engagierte Arbeit der regionalen Servicestellen.

Dennoch wird aktuell noch dringend weiterer Wohnraum gesucht, insbesondere in den Großräumen Kiel, Lübeck und Hamburg. Interessierte Vermieter*innen werden gebeten, sich an den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein zu wenden.

Kontakt: Anja Rother, Tel.: (0431) 56 02 30, E-Mail: rotherparitaet-sh.org


Details zum Projekt „Frauen_Wohnen“:
Das Projekt wurde im November 2017 aufgesetzt und wird seit Mitte 2018 operativ umgesetzt. Die Projektphase endet am 31. Dezember 2022. Bis dahin stellt das Ministerium grundsätzlich 800.000,00 Euro jährlich zur Projektumsetzung zur Verfügung.  

Die Fördermittel werden unter anderem verwendet, um eigens eingerichtete regionale Servicestellen an verschiedenen Standorten zu betreiben. Die Mitarbeiter*innen dieser Anlaufstellen kümmern sich beispielsweise um die wohnungsbezogene Beratung der Frauen, die Wohnungsakquise und -vermittlung und bilden Schnittstellen zu den Frauenhäusern und Frauenfachberatungsstellen. Ferner dient die Förderung dazu, Kooperationsvereinbarungen mit der Wohnungswirtschaft und mit Vermieter*innen zu schließen. Falls unvermeidbar, schließen die Träger der Servicestellen auch befristete Mietverhältnisse im eigenen Namen ab und geben den Wohnraum über Untermietverhältnisse später an die Frauen weiter. Langfristiges Ziel ist immer ein eigenständiges Mietverhältnis der Frauen.


Pressekontakt:
PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein
Kerstin Olschowsky
Tel.: (0431) 56 02 50
E-Mail: olschowsky@paritaet-sh.org

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news-1052Thu, 29 Nov 2018 13:40:30 +0100Paritätischer kritisiert Entwurf für Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Neue Hürden und Verschärfungen für geduldete Flüchtlinge/aktuelles/aktuelles/details/paritaetischer-kritisiert-entwurf-fuer-fachkraefteeinwanderungsgesetz-neue-huerden-und-verschaerfungen-f/ Pressemitteilung des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes zu Teilaspekten des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Zusammen mit anderen Organisationen hat der PARITÄTISCHE Gesamtverband heute eine erste Einschätzung des Referentenentwurfs veröffentlicht. Paritätischer kritisiert Entwurf für Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Neue Hürden und Verschärfungen für geduldete Flüchtlinge

Für geduldete Flüchtlinge bringe das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz erhebliche Verschlechterungen, warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband. Der vorliegende Referentenentwurf zur Regelung der Fachkräftezuwanderung werde damit den Ankündigungen der Großen Koalition, vorrangig inländische Potentiale heben und die Arbeitsmarktintegration der bereits hier lebenden Geflüchteten stärken zu wollen, in keiner Weise gerecht. Statt bestehende Integrationshindernisse zu beseitigen, sollen neue Arbeitsverbote und Hürden, beispielsweise für die Aufnahme einer Ausbildung eingeführt werden, kritisiert der Verband. Anlässlich der Beratungen in der Innenministerkonferenz appelliert der Paritätische an die Bundesregierung, den Gesetzentwurf noch einmal grundlegend zu überarbeiten.

„In dem Gesetzentwurf sind so viele neue Hürden und Restriktionen eingebaut, dass die wenigen vorgesehenen Verbesserungen am Ende praktisch für kaum einen Betroffenen greifen werden“, kritisiert Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands. So sei beispielsweise vorgesehen, dass die neue Beschäftigungsduldung nur dann erteilt werde, wenn auch der eigene Ehepartner bereits ausreichende Deutschkenntnisse nachweisen kann. Und selbst bei vollständiger Sicherung des eigenen Lebensunterhalts werde keine Duldung erteilt, wenn eine Person weniger als 35 Stunden pro Woche sozialversicherungspflichtig arbeite.

Besonders kritisch sieht der Paritätische die geplante Regelung, nach der künftig alle Personen von der Ausbildungs- oder Beschäftigungsduldung ausgeschlossen sein sollen, bei denen die Identität nicht abschließend geklärt werden konnte, selbst wenn die Betroffenen alles Zumutbare versucht haben. „Eine abschließende Identitätsklärung scheitert häufig daran, dass keine entsprechenden Dokumente aus den Herkunftsländern beschafft werden können, und eben nicht an dem Engagement der Betroffenen. Derlei Fallstricke, die hier gespannt werden, zeigen, wie sehr dieses Gesetz auf neue Ausgrenzung statt auf Integration setzt“, so Rosenbrock.

Im Ergebnis, fürchtet der Paritätische, werden die meisten der derzeit 170.000 Geduldeten in Deutschland aufgrund der zahlreichen Hürden und umfassenden Ausschlussgründe von dem Gesetz nicht profitieren und stattdessen dauerhaft von der Aufenthaltsverfestigung ausgeschlossen bleiben. „Es ist Zeit, den hier lebenden Geduldeten Zugang zu Sprachförderung und Ausbildungsförderung zu eröffnen. Nur so haben sie die Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt selbst sicherzustellen“, so Rosenbrock.

Mit freundlichen Grüßen

Gwendolyn Stilling

Pressesprecherin
Leiterin
Presse, Redaktion, Kampagnen

Der Paritätische Gesamtverband
Oranienburger Str. 13-14
10178 Berlin
Telefon: 030 24636-305
Telefax: 030 24636-110
Mail: pr@paritaet.org

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news-1021Mon, 29 Oct 2018 14:53:11 +0100Fortbildungskatalog PARITÄTISCHER Schleswig-Holstein/aktuelles/aktuelles/details/fortbildungskatalog-paritaetischer-schleswig-holstein/ Fortbildungskatalog Fortbildungen 2019 des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein.news-936Fri, 17 Aug 2018 10:43:03 +0200Stellungnahme zum Mietrechtsanpassungsgesetz/aktuelles/aktuelles/details/stellungnahme-zum-mietrechtsanpassungsgesetz/ Referentenentwurf für ein Gesetz zur Ergänzung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn und zur Anpassung der Regelungen über die Modernisierung der Mietsache (Mietrechtsanpassungsgesetz, MietAnpG) und die Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes hierzu. Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz legte einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Ergänzung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn und zur Anpassung der Regelungen über die Modernisierung der Mietsache (Mietrechtsanpassungsgesetz, MietAnpG) vor. Um die sog. „Mietpreisbremse“ wirkungsvoller auszugestalten, sieht der Entwurf u.a. die Einführung einer vorvertraglichen Auskunftspflicht sowie die Möglichkeit zur einfachen Rüge vor. Die Modernisierungsumlage soll in Regionen mit angespannten Wohnungsmärkten von 11 auf 8 Prozent gesenkt werden. Der Paritätische bewertet die Reformvorschläge als nicht ausreichend, um den Anstieg der Mieten effektiv einzudämmen.


Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Paritätischen Gesamtverbandes:
https://www.der-paritaetische.de/fachinfos/stellungnahmen-und-positionen/stellungnahme-zum-referentenentwurf-des-mietrechtsanpassungsgesetzes/

 

 

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news-931Tue, 14 Aug 2018 10:38:17 +0200Pressemittelung des Paritätschen Gesamtverbandes vom 07.08.2018/aktuelles/aktuelles/details/pressemittelung-des-paritaetschen-gesamtverbandes-vom-07082018/ Paritätisches Jahresgutachten: 90 Prozent der Bevölkerung sorgen sich um sozialen Zusammenhalt. Verband fordert soziales Reform- und InvestitionsprogrammWachsende soziale Ungleichheit und eine Gefährdung des sozialen Zusammenhaltes in Deutschland konstatiert der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Jahresgutachten. Der Verband begrüßt, dass die Bundesregierung die Stärkung des sozialen Zusammenhaltes als vorrangiges Ziel formuliert hat; die bisher beschlossenen Maßnahmen reichten dafür jedoch bei Weitem nicht aus. Notwendig sei ein echtes soziales Reform- und Investitionsprogramm, fordert der Paritätische.

„Das Jahresgutachten zeigt: In der Gesetzgebung der vergangenen Jahre gibt es ein doppeltes Defizit. Es fehlt an politischen Maßnahmen, die gezielt darauf gerichtet sind, gerade besonders von Einkommensarmut betroffene oder gefährdete Personengruppen zu unterstützen. Und es fehlt am politischen Willen, die bestehende Ungleichheit durch eine stärkere Besteuerung leistungsfähiger Bevölkerungsgruppen beseitigen zu helfen“, so Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbands. Dies schlage sich inzwischen auch in einem Vertrauensverlust bei den Bürgerinnen und Bürgern nieder. Beinahe 90 Prozent der Bevölkerung sorgten sich um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland, so das Ergebnis von Umfragen, die der Paritätische anlässlich der Vorstellung seines Jahresgutachtens präsentiert. Demnach machen sich, unabhängig von der persönlichen Einkommenssituation über die Hälfte der Bevölkerung Sorgen um den sozialen Zusammenhalt, mehr als ein Drittel sogar große Sorgen.

Insbesondere beim Thema Langzeitarbeitslosigkeit und der Bekämpfung von Altersarmut sieht der Paritätische dringenden Handlungsbedarf. Darüber hinaus fordert der Verband u.a. Investitionen im Gesundheitsbereich, den Ausbau von Angeboten für Kinder und Jugendliche und sozialer Beratungsdienstleistungen. Grundsätzlich brauche es mehr staatliche Anerkennung und Unterstützung für gemeinnützige, soziale und zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland. "Die soziale Spaltung, die Menschen verunsichert und mit für den Aufstieg rechtsextremer Parteien verantwortlich ist, muss bekämpft werden. Dies gelingt uns nur, indem wir mehr Brücken bauen: Brücken, die herausführen aus Einsamkeit, Arbeitslosigkeit und Desintegration und zu einem neuen sozialen Zusammenhalt beitragen. Dafür brauchen wir eine massive Stärkung des gemeinnützigen sozialen Engagements in Deutschland", so Rosenbrock.

Mehr Informationen: www.der-paritaetische.de

 

 

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news-916Tue, 17 Jul 2018 10:34:33 +0200Regionales Netzwerk für traumatisierte Geflüchtete in Flensburg und SL/aktuelles/aktuelles/details/online-dokumentation-der-fachtagung-zum-aufbau-eines-fachtagung-zum-aufbau-eines-regionalen-netzw/ Dokumentation der Fachtagung zum Aufbau eines Fachtagung zum Aufbau eines "Regionalen Netzwerkes zur Versorgung von psychisch belasteten und traumatisierten Geflüchteten in der Stadt Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg“die am 23.05.2018 in Flensburg  stattgefunden hat.   Veranstalter waren der Kreis Schleswig – Flensburg und die Stadt Flensburg und der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein. Die Dokumentation wird laufend ergänzt. Die meisten Flüchtlinge, die in der Stadt Flensburg und dem Kreis Schleswig - Flensburg Schutz gefunden haben, kommen aus Kriegsgebieten und anderen Krisenherden. Es ist davon auszugehen, dass rund ein Viertel aller Flüchtlinge durch Krieg, Verfolgung, Folter, sexuelle Gewalt traumatisiert sind.

 

Mit Impulsreferaten und Workshops haben wir über die Handlungsbedarfe informiert und

mögliche Unterstützungsstrukturen in der Stadt Flensburg und dem Kreis Schleswig – Flensburg diskutiert. Die Ergebnisse des World - Cafès finden Sie als Anlage im Anhang.

An der Tagung haben ca. 80 Fachleute aus den Bereichen Psychotherapeutische Versorgung, Gesundheitswesen, psychosoziale Arbeit, Dolmetscher/-innen, Verwaltung und Politik teilgenommen.

 

Zum ersten Netzwerktreffen, am Donnerstag, den 23.08.2018, von 15:00 bis 18:00 Uhr, laden wir Sie herzlich  ins Kulinar36, im Quartier36, Moltkestraße 36, 24837 Schleswig ein.

 

 

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news-883Wed, 27 Jun 2018 14:26:38 +0200Berliner Erklärung zum Flüchtlingsschutz/aktuelles/aktuelles/details/berliner-erklaerung-zum-fluechtlingsschutz/ 17 Organisationen, darunter mit AWO – Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland und Der Paritätische Gesamtverband vier Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, haben im Vorfeld des EU-Gipfels zur Asylpolitik die „Berliner Erklärung zum Flüchtlingsschutz“ unterzeichnet. Die Berliner Erklärung sowie die Pressemitteilung des Paritätischen Gesamtverbands finden Sie als PDF unten. ]]>news-849Fri, 01 Jun 2018 14:10:37 +0200Aktionswoche Schuldnerberatung/aktuelles/aktuelles/details/aktionswoche-schuldnerberatung/ Aktionswoche Schuldnerberatung 'Raus aus den Schulden' mit zwei PARITÄTISCHEN MitgliedsorganisationenZahlreiche Studien belegen die vielfältigen positiven Wirkungen von Sozialer Schuldnerberatung. Diese Beratung macht es möglich, dass Menschen aus den Schulden herauskommen, wieder das Heft des Handelns in wirtschaftlichen Dingen in die Hand nehmen können und eine Chance auf Teilhabe am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben erhalten. Es geht immerhin um 6,9 Millionen Menschen in Deutschland, die überschuldet sind oder nachhaltige Zahlungsprobleme haben.

http://www.aktionswoche-schuldnerberatung.de/

 

Zwei Schuldnerberatungen in der Mitgliedschaft des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein beteiligen sich an der Aktionswoche.

 

Schuldner und Insolvenzberatung

Haus der Familie, Wrangelstraße 18; 24937 Flensburg

 

5. Juni, 17-20 Uhr

Feierabendsprechstunde

 

11. Juni, 19 Uhr

Vortrag: Verbraucherinsolvenzverfahren

 

http://www.hausderfamilie-flensburg.de/beratungszentrum/schuldnerberatung/

 

 

Schuldnerberatung im Gutshaus Glinde

Sönke-Nissen-Park-Stiftung

 

7. Juni, 11 – 16 Uhr

Telefonhotline

 

http://www.gutshaus-glinde.de/schulden.html

schuldnerberatunggutshaus-glinde.de

 

 

 

 

 

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news-593Thu, 01 Feb 2018 16:33:23 +0100Ehrenamtsmessen/aktuelles/aktuelles/details/ehrenamtsmessen/ Die EhrenamtMessen Schleswig-Holstein 2018 werden vom EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein ausgerichtet. Seit 2006 finden im jährlichen Wechsel die EhrenamtMessen und EhrenamtForen in Schleswig-Holstein statt. Termine für Februar bis April finden sie im Flyer. ]]>news-559Wed, 10 Jan 2018 16:13:38 +0100Alle an Bord! - Geflüchtete in Arbeit bringen/aktuelles/aktuelles/details/alle-an-bord-gefluechtete-in-arbeit-bringen/ Das Projekt 'Alle an Bord!' – Netzwerk zur arbeitsmarktlichen Integration von Geflüchteten in Schleswig-Holstein (kurz: 'Alle an Bord!') will mit Unterstützung aus Landesmitteln die Probleme systematisch angehen. Ministerpräsident Daniel Günther übergab zum Start einen Bewilligungsbescheid über 1,5 Millionen Euro.  In den letzten drei Jahren kamen aus Kriegs- und Krisengebieten rund 50.000 Menschen nach Schleswig-Holstein und stellten einen Asylantrag. Diese Menschen haben ihr Leben gerettet, sind aber auf ein Leben in Europa nicht vorbereitet. Die Integration in Arbeit stößt auf unterschiedliche Probleme.

Das Projekt 'Alle an Bord!' – Netzwerk zur arbeitsmarktlichen Integration von Geflüchteten in Schleswig-Holstein (kurz: 'Alle an Bord!') will mit Unterstützung aus Landesmitteln die Probleme systematisch angehen. Das Projekt wird die landesweite Angebotsstruktur zur Integration in Arbeit und Ausbildung optimieren. Für die Zusammenarbeit konnten zahlreiche Netzwerkpartner gewonnen werden. Eine Aufteilung in regionale Teilprojekte sorgt für eine flächendeckende Wirksamkeit der Maßnahmen.

Heute, am 10. Januar 2018, übergab Ministerpräsident Daniel Günther den Bewilligungsbescheid des Landes über 1,5 Millionen Euro an den Projektträger (Zuwendungsempfänger und finanzverantwortlich), den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e.V. Verantwortlich für die Durchführung und Koordination des Projektes sind der DER PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein und der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein.

„Mit dem Projekt 'Alle an Bord!' haben noch mehr geflüchtete Menschen bei uns in Schleswig-Holstein die Chance, eine Arbeit zu finden oder eine Ausbildung zu beginnen. Damit ist dieses Projekt ein echter Integrationsmotor. Weil der Zuspruch so hoch ist, soll das Projekt nun auf weitere Regionen ausgeweitet werden. Die 1,5 Millionen Euro sind daher sehr gut angelegtes Geld“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther.

„Viele geflüchtete Menschen wollen so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen und arbeiten. Die Hürden, die sie dafür überwinden müssen, können wir mit diesem Bündnis aus starken Akteuren bewältigen. Der PARITÄTISCHE weiß aus ähnlichen Netzwerkprojekten, wie wirkungsvoll ein engagiertes Zusammenwirken unterschiedlicher Partner sein kann“, so Günter Ernst-Basten, Vorstand des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein.

„Eine solche Unterstützungsstruktur und die Kooperation mit Verwaltung und Politik ist auch notwendig, damit eine nachhaltige Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt nicht durch eine restriktive Rechtslage und Verwaltungspraxis konterkariert wird“, so Martin Link, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein.

Das Projekt wird auch von den Kammern aktiv unterstützt. Für sie stellen die Netzwerkstruktur und das Konzept wichtige Erfolgsfaktoren dar: „Die an der besonderen Lebenslage der Geflüchteten und ihren individuellen Kompetenzen und Bedarfen orientierte Unterstützung ist zentral für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt“, so die Erfahrung Ulrich Spitzers, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Flensburg, die sich als Teilprojektträger ebenso im Netzwerk engagiert, wie die Handwerkskammer Lübeck.

„Das Zusammenwirken der unternehmensorientierten Erfahrungen der Kammern und der Kompetenzen der Migrationsfachdienste in der Arbeit der Teilprojekte sind ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Integration Geflüchteter am Arbeitsplatz“, begrüßt Sabine Bleyer von UTS e.V. die Kooperation. Der in Rendsburg angesiedelte Verein ist ebenfalls Teilprojektträger im Netzwerk 'Alle an Bord!'

Das Projekt soll beraten, begleiten, vermitteln und vernetzen. Konkret sollen sich die Netzwerkpartner aus Wirtschaft und Sozialer Arbeit um diese Belange kümmern:

  • Individuelle Qualifizierung
  • Praktika
  • Vermittlung in Arbeit und Ausbildung und Coaching in der Einstiegsphase
  • Schul- und Berufsausbildung
  • Studienaufnahme
  • Begleitung und Unterstützung bei der Bewältigung besonderer Lebenslagen der Geflüchteten

Das Projekt wendet sich an Geflüchtete, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, die besondere Schwierigkeiten bei der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland haben. Bis Ende 2019 sollen 810 Geflüchtete mit dem Projekt erreicht werden. Einen besonderen Fokus legt das Projekt auf die Integration von Frauen: mindestens 220 Frauen sollen erreicht werden.

 

Ansprechpartnerinnen für die Netzwerk-Koordination: Tabea von Riegen, PARITÄTISCHER SH,
T. 0431 5602 77, vonriegenparitaet-sh.org und Astrid Willer, FLÜCHTLINGSRAT SH,
T. 0431 556853 63, alleanbordfrsh.de.

Informationen bietet auch die Website des Projektes: www.alleanbord-sh.de

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news-523Tue, 12 Dec 2017 14:01:38 +0100Wichtiges Signal gegen Kinderarmut /aktuelles/aktuelles/details/wichtiges-signal-gegen-kinderarmut/ Arbeits- und Sozialministerkonferenz stimmt für KindergrundsicherungDie Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) der Bundesländer fordert eine grundlegende Reform der finanziellen Leistungen der Kinder- und Familienförderung und wird dazu ein Konzept für die Einführung einer Kindergrundsicherung vorlegen. Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG begrüßt den Beschluss und appelliert an die Politik, eine einkommensabhängige Kindergrundsicherung auf Bundesebene einzuführen, die die tatsächlichen Bedarfe von Kindern und Jugendlichen abdeckt.

„Armut hat ein Kindergesicht und ist für 2,7 Millionen Kinder und Jugendliche ein ständiger Begleiter. Armut grenzt aus, Armut macht krank und vermindert Teilhabechancen“, erklärt Christiane Reckmann, Vorsitzende des Zukunftsforum Familie e.V. und Sprecherin des Bündnisses. Die Bundesländer hätten den dringenden Handlungsbedarf erkannt. „Der heutige Beschluss der ASMK ist daher ein notwendiges Signal für alle Familien, Kinder und Jugendlichen, denn eine Kindergrundsicherung ist langfristig der beste Weg, um Armut und verminderte Teilhabechancen zu verhindern. Wir hoffen sehr, dass dieses Signal auch auf Bundesebene und insbesondere von einer künftigen Bundesregierung erkannt wird.“

In ihren Wahlprogrammen sind sich die Parteien bereits einig: Kinderarmut darf es in einem Land wie Deutschland nicht geben. Auch finden sich konkrete Übereinstimmungen für ein gemeinsames politisches Handeln. Vorgeschlagen wird zum Beispiel, Leistungen zusammenzuführen und so das komplizierte System der Kinder- und Familienförderung zu vereinfachen. „Als einen ersten Schritt begrüßen wir daher den Vorschlag, das Kindergeld und den Kinderzuschlag zu einer existenzsichernden Leistung zusammenzuführen und einkommensabhängig auszubezahlen“, so Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes und Koordinator des Bündnisses. Diese Maßnahme würde kurzfristig und zielgerichtet Familien mit geringem Einkommen helfen und sie vor Armut schützen.

Allerdings fehlen hier weiterhin die dringend notwendigen Verbesserungen im Bereich der soziokulturellen Teilhabe. „Für uns darf diese neue Leistung daher nur ein erster Schritt hin zu einer Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro im Monat sein, die mit steigendem Einkommen sinkt und neben dem sächlichen Existenzminimum auch den Teilhabebedarf abdeckt“, so Christiane Reckmann weiter.

Seit 2009 fordert das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG eine Reform der monetären Kinder- und Familienförderung. Ein entsprechendes Konzept wird seitdem mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft diskutiert und ständig weiterentwickelt. Dem Bündnis Kindergrundsicherung gehören dreizehn Verbände und zwölf Wissenschaftler/innen an (www.kinderarmut-hatfolgen.de)

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news-392Fri, 22 Sep 2017 10:21:28 +0200Kinderarmut bekämpfen: Bündnis für Kindergrundsicherung/aktuelles/aktuelles/details/kinderarmut-bekaempfen-buendnis-fuer-kindergrundsicherung/ Der Paritätische Gesamtverband ist dem Bündnis Kindergrundsicherung beigetreten. Kinderarmut bekämpfen: Paritätischer tritt Bündnis Kindergrundsicherung bei

Der Paritätische Wohlfahrtsverband ist heute dem Bündnis Kindergrundsicherung beigetreten. Das vom Bündnis vertretene Modell sei gerecht, einfach und geeignet, Einkommensarmut von Kindern wirksam zu bekämpfen. Es verdiene die volle Unterstützung des Verbandes. Nach der Bundestagswahl müsse die Bekämpfung der dramatisch hohen Kinderarmut Priorität erhalten, so der Appell des Paritätischen an die Politik.

„Im Verband gab es einen sehr langen und sehr gründlichen Diskussionsprozess, der letztlich dazu geführt hat, dass einstimmig und mit großer Überzeugung der Beitritt zum Bündnis Kindergrundsicherung beschlossen wurde“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands. Das Modell des Bündnisses sieht die Einführung einer Kindergrundsicherung in Höhe von 573 Euro für jedes Kind vor, die mit steigendem Familieneinkommen sinkt. Sie orientiert sich daran, was Kinder tatsächlich für ein gutes Aufwachsen benötigen und verhindert so Kinderarmut nachhaltig.

„Das vom Bündnis vertretene Modell stellt den Familienlastenausgleich vom Kopf auf die Füße. Der Staat würde nicht länger Spitzenverdiener bevorteilen, sondern künftig die Familien besser fördern, die wenig haben und entsprechend mehr benötigen. Würde das Konzept umgesetzt, bekämen einkommensarme Familien endlich mehr Kindergeld als Spitzenverdiener“, so Schneider. Eine riesige Ungerechtigkeit in der bisherigen Familienförderung würde damit beendet.

Nach aktuellen Zahlen lebt mittlerweile jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut. „Die hohe Zahl der Kinder in Armut spiegelt das Versagen der Politik in der Armutsbekämpfung wider. Angesichts der Tatsache, dass das Wort Kinderarmut im letzten Koalitionsvertrag nicht einmal vorkam, kann diese Entwicklung kaum überraschen. Der Koalitionsvertrag der nächsten Regierung muss zwingend einen Masterplan zur Armutsbekämpfung enthalten“, fordert Schneider.

Mehr Informationen zum Bündnis:

www.kinderarmut-hat-folgen.de

 

 

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news-218Wed, 03 May 2017 13:33:00 +0200Stellungnahme zum KJSG/aktuelles/aktuelles/details/stellungnahme-zum-kjsg/ Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes zum Regierungsentwurf des "Kinder und Jugendlichen Stärkungsgesetzes (KJSG)"Zum Regierungsentwurf eines "Kinder und Jugendlichen Stärkungsgesetzes (KJSG)" hat der Paritätische Gesamtverband seine Stellungnahme veröfffentlicht. Er empflieht eine Reihe von Änderungen des Gesetzes im parlamentarischen Verfahren, betont aber zugleich: Ohne eine Streichung der Änderungen in den §§ 13 Abs. 3 und 78 f Abs. 2 SGB VIII ist das Gesetz aus seiner Sicht nicht zustimmungsfähig. ]]>news-217Wed, 19 Apr 2017 13:22:00 +0200Regierungsentwurf SGB VIII /aktuelles/aktuelles/details/regierungsentwurf-sgb-viii/ Seit dem 12. April 2017 liegt jetzt ein Regierungsentwurf für ein Gesetz „zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendlichenstärkungsgesetz – KJSG) vor. Im Vergleich zu den Arbeitsentwürfen des Sommers 2016 hat er ein wesentlich anderes Gepräge, aber auch im Vergleich zu der abgespeckten Referatsentwurfsfassung vom 17.03.2017 haben sich noch eine ganze Reihe von Änderungen ergeben.

Schwerpunkte des Entwurfs sind aus der Sicht der Bundesregierung:

1. Verbesserung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen;

2. Stärkung von Pflegekindern und ihren Familien;

3. Qualifizierung von Schutzinstrumenten und –maßnahmen;

4. Verbesserung der Kooperation im Kinderschutz und

5. Bedarfsgerechtere Leistungen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe.

Umstritten ist insbesondere die Bestimmung in § 78 f. Danach sollen die Länder die Kostenerstattung für umF an die örtlichen Träger (§ 89d Abs.1) davon abhängig machen können, ob Rahmenverträge zwischen den Landesministerien, den kommunalen Spitzenverbänden und den Landes-Zusammenschlüssen der Leistungserbringer speziell für Leistungen an umF abgeschlossen wurden und darüber hinaus „Beachtung“ finden! Anhängend der Regierungsentwurf und eine Lesehilfe zum Entwurf, bei der die Änderungen in den Fließtext des SGB VIII eingearbeitet wurden.

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news-140Thu, 19 Jan 2017 14:34:00 +0100Allianz für Weltoffenheit/aktuelles/aktuelles/details/allianz-fuer-weltoffenheit/ Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein ist Teil der Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat. Diese nimmt in Schleswig-Holstein ihre Arbeit auf. Wir wollen ein weltoffenes und solidarisches Land, wir treten gemeinsam gegen Hass und Gewalt ein.